Impressum Chat
Definition   benennen   behandeln   diagnostizieren   Folgen   unterscheiden   Ursachen   vorbeugen   alle Infos  

Vorhofflimmern


vorhofflimmern Definition

  • Was ist ein Vorhofflimmern?

  • • Das Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung.


    A-Z v nach oben

    Vorhofflimmern unterscheiden

  • Welches Vorhofflimmern gibt es?

  • • Paroxysmales Vorhofflimmern: Gelegentlich auftretend und von alleine wieder in den normalen Sinusrhythmus wechselnd.
    • Persistierendes Vorhofflimmern: länger als 7 Tage bestehend und rückgig zu machen.
    • Permanentes Vorhofflimmern: dauerhaft.


    A-Z v nach oben

    Vorhofflimmern benennen

  • Welche Abkürzungen gibt es für Vorhofflimmern?

  • • AF, AFib, Vfli, VoFli, VHF, Delirium cordis


  • Was heisst Vorhofflimmern auf Englisch?

  • • atrial fibrillation


  • Was heisst Vorhofflimmern auf Französisch?




  • Was heisst Vorhofflimmern auf Spanisch?




  • A-Z v nach oben




    Wir arbeiten dran: Mobile

    Praxislexikon für unterwegs.





    Vorhofflimmern behandeln

  • Wie kann man ein Vorhofflimmern behandeln?

  • • Der Puls muss verlangsamt werden auf einen Normalwert.
    • Ziel der Behandlung ist es die eventuell auftretendes Folgen (siehe Folgen) zu vermeiden.
    • Der beste Schutz ist es einen Sinusrythmus wiederherzustellen.
    • Man kann dafür Medikamente verwenden.
    Betablocker
    • Verapamil
    • Diltiazem
    • Antiarrhythmika (Amiodaron, Sotalol, Flecainid)
    • Wenn es damit nicht geht kann man eine Elektrokonversion machen.
    • Die Risikofaktoren müssen ausgeschaltet werden.
    Ablation machen
    Strophanthin
    Herzschrittmacher


    A-Z v nach oben

    Vorhofflimmern diagnostizieren

  • Wie kann man ein Vorhofflimmern diagnostizieren?



  • Krankengeschichte:

    • Man macht eine Anamnese.
    • Was ist passiert?
    • Ist der Puls rasend?
    • Sind Schmerzen im linken Arm oder der Brust vorhanden?
    • Besteht Atemnot?
    • Besteht Kurzatmigkeit?
    • Gibt es Durchfall?
    • Gibt es Erbrechen?
    • Wieviel Alkohol wird getrunken?
    • Werden Drogen genommen?
    • Werden Medikamente genommen?
    • Erkrankungen der Eltern geben Hinweise auf eine erbliche Vorbelastung.


    Abhören:

    • Das Herz und die Lunge werden mit einem Stethoskop abgehört (Auskultation).
    • Man kann gleichzeitig den Puls ertasten und merkt einen Unterschied zwischen dem gehörten und dem gefühlten Puls.


    Medikamente:

    Medikamente können ungünstige Nebenwirkungen haben.


    Blutdruckmessung:

    • Eine Blutdruckmessung wird gemacht.


    Pulsmessung:

    • Man macht eine Pulsmessung.
    • In Ruhe hat man einen Puls zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute.
    • Von 80 bis 100 ist der Puls leicht beschleunigt.
    • Ein Puls über 100 ist tachykard und zu hoch.
    • Bei Anstrengung, also nicht in Ruhe kann ein Puls leicht über 100 sein.
    • Herzstolperer können ganz normal sein.
    • Herzstolperer von mehr als ca 4 pro Minute können auffälig sein.
    • Bei einem völlig unruhigen Puls handelt es sich wohl um ein Vorhofflimmern.


    Ruhe-EKG:

    • Als erstes wird ein Elektrokardiogramm (EKG) gemacht.
    • Ein Vorhofflimmern ist im Ruhe-EKG deutlich zu sehen.
    • Auch der Puls ist dort zu sehen. Der Normalpulsliegt zwischen 6o und 80 Schlägen pro Minute.


    Blutuntersuchung:

    • Man macht eine Blutuntersuchung.
    • Man bestimmt dabei den TSH-Wert für die Schilddrüse.
    • Bei einem Wert unterhalb der Norm, sollte auf eine Überfunktion der Schilddrüse weiter untersucht werden.
    • Bei einem hohen GOT-Leber-Wert der im Blutbild, sollte man vorsichtig mit Alkohol sein.
    • Ein auffälliger GOT-Wert kann verschiedene Ursachen haben.
    • Bei einem hohen GPT-Leber-Wert der im Blutbild, sollte man wegen einer zu grossen Belastung der Leber durch Übergewicht, in Richtung Gewichtsabnahme behandeln.
    • Ein auffälliger GPT-Wert kann verschiedene Ursachen haben.
    • Der Cholesterin Lipid-Fettwert fördert die Gerinnselbildung.
    • Der LDL Lipid-Fettwert fördert die Gerinnselbildung.
    • Der Triglyceride Lipid-Fettwert fördert die Gerinnselbildung.
    • Der Lipoprotein(a) Lipid-Fettwert fördert die Gerinnselbildung.
    • Omega-6-Fettsäuren fördert die Gerinnselbildung.
    • Der Homocystein Aminosäure Wert fördert die Gerinnselbildung.
    • Omega-3-Fettsäuren schützt vor Gerinnselbildung.
    • Der HDL Lipid-Fettwert schützt vor Gerinnselbildung.
    • Fibrinogen ist ein Gerinnungsfaktor.
    • Vitamin D ist in Bezug auf Bluthochdruck wichtig.
    • Der NT-pro-BNP Wert ist ein Marker eventuell für eine Herzschwäche.
    • Q10 ist ein Wert eventuell für eine Herzschwäche (Je niedriger der Wert, je schwächer das Herz).
    • Hochsensitives CRP ist ein Risikofaktor für eine Koronare Herzkrankheit.


    Vollblutanalyse:

    • Im Blutbild sollte man auch besonderes Augenmerk auf die Kaliumwerte und Magnesiumwerte legen.
    • Für eine genaue Bestimmung sollte man eine Vollblutanalyse machen.


    Langzeit-EKG:

    • Ist ein Sinusrythmus oder ein Vorhofflimmern vorhanden?
    • Wie hoch ist die Herzfrequenz (Puls) im Durchschnitt?
    • Wie hoch ist die Herzfrequenz (Puls) in den verschiedenen Situationen (Nachts, in Ruhe, unter Belastung)?
    • Gibt es andere Herzrythmusstörungen?


    Blutdruckmessung:

    • Man macht eine Blutdruckmessung über 24 Stunden.


    Echokardiografie:

    • Man macht eine Echokardiografie.
    • So kann man eventuelle Schäden am Herzmuskel sehen.
    • grosser linker Vorhof?


    Belastungs-EKG:

    • Man macht ein Belastungs-EKG.
    • Man beobachtet damit die Herzfrequenz, den Herzrythmus und den Blutdruck unter den verschiedenen Belastungssituationen.
    • So kann man eventuelle Koronare Herzkrankheiten erkennen.


    Koronarangiographie:

    • Man macht eine Koronarangiographie.
    • So sind die Herzkranzgefässe besser zu untersuchen.
    • Man sieht schlechte Durchblutungen und Gefässverengungen.


    TEE:

    • Man macht eine Transösophageale Echokardiographie.
    • Durch das Schlucken eines Schlauches kann man das Herz von innen ansehen, effektiver als bei einer Echokardiografie.
    • Man sieht eventuelle Blutgerinsel.
    • Sind Gerinsel vorhanden muss man diese erst auflösen, bevor man den Sinusrythmus wiederherzustellen versucht (Rhythmisierung).
    • Bei einem erst kurz vorhandenem Vorhofflimmern oder einer mehrwöchigen Blutverdünnung (Antikoagulation) ist eine TEE nicht erforderlich.


    Kathetheruntersuchung:

    • Man macht eine Kathetheruntersuchung.
    • So kann man Störungen der Erregungsleitungen feststellen.


    A-Z v nach oben

    Vorhofflimmern Folgen

  • Welche Folgen kann ein Vorhofflimmern haben?

  • • Das Sinusknoten regelt den Takt nicht mehr richtig.
    • Der Vorhof zieht sich nicht regelmässig zusammen.
    • Das Herz schlägt nicht mehr rhythmisch, sondern arrhythmisch.
    • Die Herzleistung nimmt bis zu 20 % ab.
    • Das Vorhofflimmern ist, wenn es nicht zu lange dauert nicht gefährlich.
    • In den Vorhöfen können sich aber Blutgerinsel bilden.
    • Die Blutgerinsel können sich, durch den Blutkreislauf fortbewegt, an Stellen im Körper festsetzen und so die Blutversorgung blockieren.
    Embolie
    Herzinfarkt
    Schlaganfall (Risiko ist bei Vorhofflimmern um das 10 fache erhöht).
    • Die Vorhöfe vergrössern sich je länger ein Vorhofflimmern andauert.


    A-Z v nach oben

    Vorhofflimmern Ursachen

  • Welche Ursachen kann Vorhofflimmern haben?

  • Alter.
    Alkoholgenuss.
    Nikotinmissbrauch.
    • Zu viel Kaffee.
    • Zu viel Schwarzer Tee.
    Bluthochdruck.
    Kaliummangel.
    Magnesiummangel.
    Stress kann Vorhofflimmern begünstigen.
    • Überfunktion der Schilddrüse.
    Übergewicht (Body Mass Index liegt über 30).
    • Elektrolytstörung: das richtige Konzentrationsverhältnis von Magnesium und Kalium.
    Koronare Herzkrankheit mit bedeutenden Engstellen.
    Herzklappenfehler.
    Herzschwäche.
    Diabetes Mellitus.


    A-Z v nach oben

    Vorhofflimmern vorbeugen

  • Wie kann man Vorhofflimmern vorbeugen?

  • • Grundkrankheit behandeln.
    • Genug Bewegung (Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen): Herzmuskel trainieren, Blutgefässe elastisch halten, Fliesseigenschaften des Blutes verbessern, Blutdruck senken, Puls verlangsamen, Herzrhythmus stabilisieren.
    • Gute Ernährung.
    • Kein Zigaretten rauchen.
    • Verzicht auf Alkohol.
    • Nicht zu viel Kaffee.
    • Nicht zu viel Schwarzer Tee.
    Übergewicht reduzieren.
    Blutdruck regelmässig messen.
    Blutdruck gut einstellen.
    • Auf niedrigen Cholesterinspiegel achten.
    Omega-3-Fettsäuren hochdosiert: Fischölkapseln, Leinöl
    Magnesium einnehmen.
    Vitamin C (Ascorbinsäure) einnehmen.
    Vitamine E (Tocopherole) einnehmen.
    Ubichinon Q10 einnehmen.
    Selen einnehmen.
    Antiarrhythmikum.
    Marcumar.
    Yoga.


    A-Z v nach oben

    Vorhofflimmern Links

  • Welche weiteren Links gibt es zum Thema Vorhofflimmern?



  • A-Z v nach oben

    nach oben

    A-Z





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben





    nach oben