Manche Messingsorten kann man in Salzsäure auflösen.
Man verwendet einen Abzug wegen der giftigen Gase, die bei dem Prozess entstehen.
Man kann die Versuche des Auflösens auch draussen machen.
Man legt das Messing in die konzentrierte Säure.
Die Säure kann man kurz erhitzen.
Man legt das Messing in die konzentrierte Säure.
Das Zink wird so weggeätzt.
Man kann das Messing auch zersetzen, indem man es als Anode benutzt.
CuZnX (das X ist ein Platzhalter. Dort wird der Zinkgehalt in Prozent angegeben).
CuZn39Pb3 ist ein Messing mit 39% Zink und ausserdem noch 3% Blei.
Ms 63 ist eine Bezeichnung für Messing mit 63% Kupfer und 37% Zink.
Krafteinwirkungen können Messing beschädigen.
Eine falsche Lagerung kann Messing beschädigen.
Eine falsche Reinigung kann Messing beschädigen.
Ein falscher Transport kann Messing beschädigenn.
Eine falsche Verarbeitung kann Messing beschädigen.
Welche Beschädigungen können bei Messing auftreten?
Das Messing verfärbt sich.
Es wird dunkler.
Es kann fleckig werden.
Es kann Zinkfrass auftreten.
Man muss bedenken, das es Messing in unterschiedlichen Qualitäten gibt.
Je nach Legierung, je nach Anteilen der Materialien, sind die Messinge für die speziellen Aufgaben unterschiedlich gut geeignet.
Armaturen z.B., die aus nicht entzinkungsfreiem Messing hergestellt sind, können für agressives Wasser in Trinkwasseranlagen ungeeignet sein.
Die Herstellungsverfahren haben entscheidenden EInfluss auf die Stabilität des Messings.
Dem Messing können unerwünschte Stoffe, wie Blei, Zink, Zinn, Arsen oder Eisen, zugefügt sein.
Gütezeichen helfen bei der Beurteilung von Messing.
Man braucht eine Bohrmaschine.
Man braucht einen Bohrer.
Es gibt auch Spezialbohrer für Messing.
Man braucht eventuell einen Bohrständer.
Man braucht einen Schraubstock.
Der Bohrer soll für Messingbohrungen nicht zu scharf angeschliffen sein, damit er nicht so leicht verkanten kann.
Der Bohrer sollte stumpfer gemacht werden.
Der Bohrer dringt sonst so schnell in das Material ein, dass die Gefahr des Abbrechens besteht, wenn er verkantet.
Der Bohrer sitzt dann so fest, dass man Mühe haben kann, ihn wieder herauszubekommen.
Der Bohrer sollte symetrisch angschliffen sein, die Spitze also genau in der Mitte.
Nur, wenn es nicht auf ganz präzises Bohren ankommt, kann man das eventuell vernachlässigen, der das Loch wird mit einem unsymetrischen Bohrer etwas grösser.
Das zu bohrende Werkstück sollte gerade bei Messing gut in einem Schraubstock eingespannt sein, damit nicht alles umherfliegt und noch wen verletzt.
Auf Schmiermittel kann man beim Bohren von Messing verzichten.
Man kann zur Kühlung eine Emulsion verwenden.
Wenn man ein grosses Loch bohren will, sollte man erst einmal mit einem kleinen Bohrer vorbohren.
Der kleine Bohrer zum Vorbohren sollte etwa so dick sein, wie der Mittelteil des Endbohrers.
Je grösser der Bohrer, umso langsamer sollte man bohren.
Wenn das Loch durchgebohrt ist, kann man noch einen etwas grösseren Bohrer in die Bohrmaschine einspannen und damit einmal kurz auf dem Bohrloch ansetzen, um den überstehenden Grad zu entfernen.
Messing ist nicht magnetisch, ausser Eisen ist unüblicherweise enthalten.
Die Farbe von Messing ist hellgelb bis rotgelb.
Messing ist farblich dem Gold sehr ähnlich.
Wenn der Anteil von Kupfer hoch ist, dann ist das Messing eher rot.
Messing ist etwas härter als Kupfer.
Messing ist etwas weicher als Bronze.
Die Dichte von Messing 8,86 g/cm³ (CuZn5) bis 8,41 g/cm³ (CuZn40).
Messing leitet Wärme gut.
Messing leitet Strom gut.
Messing reagiert in Säure und kann sich darin auflösen.
Messing hat ein gleichmässiges Gefüge.
Messing ist gut korrosionsbeständig gegenüber Wasser.
Messing ist gut korrosionsbeständig gegenüber Dampf.
Messing ist gut korrosionsbeständig gegenüber Öl.
Messing ist gut korrosionsbeständig gegenüber anderen Stoffen.
Man braucht eine Feile mit einem Hieb.
Man braucht eine Schraubstock oder Schraubzwingen.
Das Werkstück wird mit dem Schraubstock oder den Schraubzwingen gut befestigt.
Man nimmt die Feile so in die Hand, dass eine Hand den Griff hält, während die andere Hand mit dem Handballen oben auf der Feilenspitze liegt.
Die Feile wird mit einem Winkel von 45 Grad an das Werkstück angesetzt.
Die Feile wird immer von der Spitze bis zum Ende über das Messing nach vorne geführt.
Dabei wird mit gleichmässigem Druck gedrückt.
Beim Zurückführen wird kein Druck ausgeübt, immer nur wenn man die Feile nach vorne schiebt.
Wegen der Bildung von gefährlichen Zinkdämpfen muss man beim Giessen von Messing eine Dampfabsaugung benutzen, da es sonst zu Metalldampffieber kommen kann.
Messing schmilzt bei einer Temperatur von ca 900 Grad Celsius.
Dann kann man es auch dünnflüssig giessen.
Beim Giessen werden wenig Gase aufgenommen, sodass sich kaum Blasen bilden.
Zum Giessen verwendet man das Kokillen- und das Druckgussverfahren.
Wegen der Bildung von gefährlichen Zinkdämpfen muss man eine Dampfabsaugung benutzen, da es sonst zu Metalldampffieber kommen kann.
Man ein Stück Messing.
Man braucht verschiedene Gravierstichel.
Man braucht eine Holzunterlage.
Eventuell benutzt man eine Lupe.
Man braucht einen Brenner.
Man braucht einen Fasskitt.
Man braucht ein Gummigut.
Man braucht einen Kulli oder einen Bleistift.
Man braucht ein Messer oder einen anderen spitzen Gegenstand.
Man braucht Wasser.
Man braucht Seife.
Man braucht ein Motiv.
Man kann sich eine Skizze machen.
Das Werkstück liegt auf der Arbeitsfläche.
Das Werkstück wird mit einem Brenner erwärmt.
So wird es mit Fasskitt eingegossen.
Man lässt den Kitt eintrocknen und festwerden.
So kann nichts mehr verrutschen.
Das Werkstück wird mit Gummigut bestrichen.
Dadrauf kann man dann mit einem Kulli oder einem Bleistift das Motiv zeichnen.
Jetzt geht es an die Übertragung des Motivs durch Gravieren entlang der gezeichneten Linien.
Man fasst den Gravierstichel zwischen Daumen und Zeigefinger von beiden Seiten auf gleicher Höhe.
Diese beiden Finger liegen dicht auf dem zu bearbeitenden Material.
Die anderen Finger unterstützen durch Druck die Kraft.
Mit dem Daumen und dem Zeigefinger werden die Muster in das Material graviert.
Die Hand bleibt eigentlich wie eine Halterung in einem Winkel von 45 Grad schräg weg von einer geraden Linie nach vorne auf dem Werkstück liegen.
Die Hand mit dem Stichel ist die ruhige Hand.
Als ungeübter Graveur kann man erste Übungen an einem Teststück machen.
Beim Gravieren von Messing sollte man mit einem Winkel von 30 Grad arbeiten.
Gerade Linien sind am besten zu gravieren.
Kurven werden dann durch Führen des Werkstücks in den Gravierstichel gemacht.
Man dreht das Material so, dass immer gegen den Uhrzeigersinn graviert wird.
Mit einem spitzenm Gegenstand kann man das Werkstück dann vorsichtig aus der Klebemasse lösen.
Mit Wasser und Seife wird das fertig gravierte Stück gereinigt.
Wie kann man Messing mit einer Graviermaschine gravieren?
Um die Härte von Messing zu erhöhen muss man es mechanisch bearbeiten.
In kaltem Zustand wird das Messing kann man das Messing walzen, schmieden oder ziehen.
Wärmebehandlungen kann man nicht anwenden.
Messing kann man aus Kupfer und Zink herstellen, indem man die beiden Stoffe verschmelzt.
Man braucht einen Ofen.
Mindest 58% Kupfer sollten es sein, um ein sprödes Messing zu verhindern.
Man braucht Kupfer als Stück.
Man braucht Zinkstaub.
Man braucht Kalilauge.
Man braucht Schutzbrille.
Man braucht Bunsenbrenner.
Man braucht Abdampfschale.
Der Zinkstaub wird in eine Kalilauge in die Abdampfschale geschüttet.
Man erhitzt die Flüssigkeit auf einem Brenner.
Man taucht das Kupfer in die Suspension.
So setzt sich an der Oberfläche Zink ab.
Man sich einen sich bildenden Belag.
Man nimmt das Kupferstück heraus und hält es in die Brennerflamme.
Messing bildet sich.
Wie kann man Messing aus Galmei herstellen?
Das angewandte Verfahren nennt sich Zementationsverfahren.
Es ist ein Messingbrennen.
Man braucht einen Ofen (Messingofen), der in den Boden eingelassen ist.
Man braucht Kupfer.
Man braucht Galmei.
Galmei ist ein schwefelfreies Zinkerz.
Das kann Zinkspat, Zinksilikat oder Willemit sein.
Um Kohle zu sparen sollte man das Galmei vorher Kalzinieren, d.h. man erhitzt es, wodurch erst Zinkoxyd entsteht.
Das Erz wird in Schmelztiegel im Ofen gelegt.
Das Erz wird mit Holzkohle im Ofen erhitzt.
Die Hitze kommt von allen Seiten, weil die Kohle ringsrum und auch auf dem Schmelztiegel ist.
Mit einem Blasebalg wird die Glut gut angefacht.
Eine Temperatur zwischen 950 und 1000 Grad Celsius sollen erreicht werden.
Durch eine Absorption der Zinkdämpfe am Kupfer bioldet sich Messing um das Kupfer herum.
Durch den Krug, der Rauchfang, wird der Rauch abgeleitet.
Das Erz schmilzt dann und man kann das Messing auf glatte Granitplatten (Bretanier) abfliessen lassen.
So gewinnt man Platten aus Messing für die Weiterverarbeitung.
Der Brennvorgang dauert ca 12 Stunden.
Der Zinkgehalt ist bei diesem Verfahren höchstens 32%.
Seit wann wird Messing hergestellt?
Die Messingherstellung ist seit dem 3 Jahrtausend vor Christus in Assyrien und Babylonien bekannt.
Man braucht einen speziellen Klebstoff.
Das zu klebende Werkstatt muss gründlich sauber sein.
Ein Anrauen kann die Klebeeigenschaften verbessern.
Wie kann man grundiertes Messing kleben?
Man braucht einen speziellen Klebstoff passend zur Grundierung.
Das zu klebende Werkstatt muss gründlich sauber sein.
Die Temperaturen sollten nicht schwanken.
An kaltem Messing fängt sich leicht Feuchtigkeit.
Feuchtigkeit greift das Metall an.
Deshalb ist der Schutz vor Feuchtigkeit sehr wichtig bei der Lagerung von Messing.
Eine gute Verpackung soll auch gegeben sein, um das Messing vor anderen Stoffen zu schützen, die zu einer Oxidation und damit Nachdunkelung führen.
Zum Löten von Messing braucht man ein Hartlot.
Zu empfehlen ist ein Silberlot mit einem geringen Schmelzpunkt.
Mit Messinglot ist das Löten schwerer.
Auch Lötzinn ginge.
Die Gefahr ist bei schlechten Loten, dass das Messing zu sehr erhitzt wird.
Es kann zu Verformungen oder eingebrannten Löchern kommen.
Man braucht ein Flussmittel in Flüssigform, passend zum Lot.
Es sind Temperaturen von mindestens 600 Grad Celsius erforderlich, die man mit diesem Lot erreichen kann.
Man braucht einen Gasbrenner.
Ein kleiner Mikrobrenner reicht nicht aus, da nicht nur das Lot schmelzen soll, sondern das zu lötende Messing warm werden muss.
Optimal wäre eine separate Sauerstoffzufuhr, was aber nicht unbedingt erforderlich ist.
Eine wichtige Vorraussetzung ist das Saubermachen der zu lötenden Flächen.
Der Arbeitsplatz sollte gut beleuchtet und nicht im Wind sein.
Das Messing soll man dann auch nicht mehr im Lötbereich berühren.
Das Löten ist eine Übungssache.
Wenn man keine Erfahrung hat, kann man an Blechen usw erst einmal üben.
Die aufsteigenden Dämpfe sollte man nicht einatmen.
Optimal wäre das Arbeiten unter einem Abzug.
Zum Löten ist die richtige Temperatur des Schmelzens von Bedeutung.
Das Flussmittel soll nicht weggebrannt werden.
Das Material wird zuerst erhitzt.
Dann sollte das Lot schnell fliessen.
Wie kann man Messing weichlöten?
Zum Löten von Messing braucht man ein Silberlot.
Man braucht einen Lötkolben.
Am besten hat man einen Kolben mit 100 Watt, aber je dünner das Material, um so eher kann auch ein 40 Watt Lötkolben reichen.
Wie kann man Messing und Edelstahl verlöten?
Man braucht ein spezielles Flussmittelkonzentrat für Edelstahl (z.B. 5050S Nirosta).
Man braucht ein Lötzinn (z.B. Sn60Pb40).
Man braucht einen Gasbrenner.
Messing oxidiert automatisch, wenn es der Luft ausgesetzt ist.
Es bildet sich eine Oxidschicht auf dem Metall.
Dabei wird vor allem das Zink angegriffen.
Essigsäure verstärkt die Oxidation.
Fettsäuren verstärkt die Oxidation.
Feuchtigkeit verstärkt die Oxidation.
Fruchtsäure verstärkt die Oxidation.
Gerbsäure verstärkt die Oxidation.
Harnsäure verstärkt die Oxidation.
organische Säuren verstärken die Oxidation.
Zitronensäure verstärkt die Oxidation.
Man braucht eine Säge.
Man braucht ein Sägeblatt.
Es gibt auch spezielle Sägeblätter für Messing.
Man braucht einen Schraubstock oder Schraubzwingen.
Das Messingwerkstück wird in einem Schraubstock oder mit Schraubzwingen befestigt, damit es nicht wegrutschen kann.
Bei Problemen kann man ein besseres Sägen durch ein Erwärmen erreichen.
Messing schmilzt bei einer Temperatur von ca 900 Grad Celsius.
Je mehr Zink im Messing enthalten ist, desto schneller schmilzt es.
Wegen der Bildung von gefährlichen Zinkdämpfen muss man eine Dampfabsaugung benutzen, da es sonst zu Metalldampffieber kommen kann.
Die Temperaturen sollten nicht schwanken.
An kaltem Messing fängt sich leicht Feuchtigkeit.
Feuchtigkeit greift das Metall an.
Deshalb ist der Schutz vor Feuchtigkeit sehr wichtig bei der Lagerung von Messing.
Eine gute Verpackung soll auch gegeben sein, um das Messing vor anderen Stoffen zu schützen, die zu einer Oxidation und damit Nachdunkelung führen.
Man kann Messing schützen, wenn man es mit Klarlack lackiert.
Wie kann man Messing vor einer Entzinkung schützen?
weiches chlorhaltiges Wasser kann zu Entzinkungsschäden führen.
Man muss dann eine entzinkungsbeständige Legierung verwenden.
Ein Entzinkungstest nach ISO 6509 ist ein entsprechender Qualitätstest.
Entzinkungsfreies Messing ist MS 61/63.
Wie kann man Messing vor einer Spannungsrisskorrosion schützen?
Man kann eine Wärmebehandlung durchführen, um eine Spannungsrisskorrosion zu vermeiden.
Messing sollte für den Transport gut verpackt sein.
Dabei ist ein Schutz vor Feuchtigkeit wichtig.
Die Verpackung soll vor einer Oxidation auch durch andere Stoffe Schutz bieten.
Messing ist schwer und würde im Wasser zu Boden sinken.
Beim Sink-Schwimm-Verfahren nutzt man diesen Unterschied zum Trennen des Messings.
Holz, Textilien und Papier schwimmen gleich an der Wasseroberfläche, wenn man es in ein Wasserbecken schüttet.
Man mischt ein Eisen-Silizium-Pulver in das Wasser, um eine Dichte von rund 2 Kilogramm pro Liter zu erzeugen.
Kunststoffe, Gummi, Magnesium und Aluminiumbleche schwimmen in dieser Trübe.
Durch Erhöhung der Dichte mit Hilfe weiteren Zumischens von Pulver schwimmt Aluminiumguss.
Kupfer, Zink, Blei, Chromnickel und das Messing sinken zu Boden.
Wie kann man Messing von anderen Metallen trennen?
Das Messing wird von Eisenhaltigen stoffen durch Magnete getrennt.
Um Nichteisenmetalle vom Messing zu trennen bedient man sich des Wissens um die unterschiedliche Dichte von Metallen.
Auch in der Leitfähigkeit unterscheidet sich Messing von anderen Stoffen, was man zum Trennen nutzen kann.
Auch die Farbe kann man benutzen.
Mit einer Microsort-Anlage wird das Metall fallen gelassen.
Eine Kamera film das fallende Metall.
Ein Computer kann jetzt je nach Voreinstellung des Programms die passende Meatlle trennen.
Messing ist das gelbe Metall.
Man kann dann per Sichtkontrolle nachkontrollieren.
Messing mit Blei lässt sich schwerer verformen.
Messing formt man kalt.
Das heisst man hämmert oder man zieht das Material.
Wenn sich das Metall allerdings stark verformt hat, kann man es durch eine Wärmebehandlung nachbearbeiten.
Man kann man es auf bis zu 400 Grad Celsius erwärmen.
Dann wird das Messingwerkstück langsam abgekühlt.
Man kann das Messing nach dem Anteil an Zink unterscheiden.
Dieser Anteil wird in Prozent angegeben.
Der Anteil verändert auch die Farbe.
Je mehr Zink enthalten ist, desto heller ist Messing.
Mindest 58% Kupfer verhindert eine schlechte, spröde Qualität.
Messing mit einem Anteil von 61,05 % Kupfer nennt sich Zerspanungsmessinge (Automatenmessing).
Messing mit einem Anteil von mehr als 70 % Kupfer nennt sich Goldmessing oder Tombak.
Messing mit einem Anteil von 72 % Kupfer nennt sich Gelbtombak.
Messing mit einem Anteil von 85 % Kupfer nennt sich Goldtombak (Mitteltombak).
Messing mit einem Anteil von 90 % Kupfer nennt sich Rottombak.
Welcher Zinkanteil findet sich am meisten bei Messing?
Oft findet sich ein Anteil von 37 % beim Messing.
Die dafür gebrauchte Formel ist CuZn37.
Welche speziellen Arten von Messing gibt es?
Wenn der Anteil von Blei 3% übersteigt, kann man von einem speziellem Messing reden.
Man findet auch andere spezielle Zusätze.
Silicium
Eisen
Nickel (Neusilber)
Mangan
Aluminium
Chrysorin
Cuivrepoli
Deltametall
Duranametall
Muntzmetall (yellow metal)
Nordisches Gold
Platine
Potin jaune
Prinzmetall
Rauschgold
Welches Messing ist besonders formbar?
Messing mit einem Anteil von Zink 30 % (CuZn30) ist besonders formbar.
Wenn Messing der Luft ausgesetzt ist, verändert es sich durch die Oxidation.
Die Oxidation kann man beschleunigen.
Es wird durch die Oxidschicht dunkler.
Die Schicht muss aber nicht gleichmässig sein, sondern kann auch fleckig erscheinen.
Wie kann man Messing verändern?
Durch eine falsche Lagerung kann sich Messing verändern.
Durch eine falsche Reinigung kann sich Messing verändern.
Durch einen falschen Transport kann sich Messing verändern.
Durch eine falsche Verarbeitung kann sich Messing verändern.
Wie kann Messing dunkler werden?
Wenn Messing der Luft ausgesetzt ist, wird es durch das Oxidieren dunkler.
Bestimmte Stoffe beschleunigen den Prozess.
Die Fläche muss aber nicht unbedingt gleichmässig dunkler werden, sondern kann auch fleckig werden.
Das Messing wird gut gereinigt.
Das Messing wird gut poliert.
Man braucht eine Galvanisierungsanlage.
Man braucht Cheminkalien.
Man braucht viel Strom.
Man braucht Schutzkleidung.
Das Messing wird in das Elektrolysebad getaucht.
Eisen und Kupfer miteinander verbinden, indem man ein Messigbauteil dazwischen fügt, um eine galvanische Korrosionzu verhindern.
Messing ist antibakteriell.
Das Messing wird zwischen Eisen gegossen.
Es wird zwischen Walzen zu Streifen oder Quadraten zu Tafelmessing gewalzt.
Vorm weiteren Walzen, wird das Messing geglüht.
Das gewalzte Blech ist nach dem Walzen schwarz durch eine Oxydschicht.
Man bleicht das Blech durch Schwefelsäure.
Es wird auch mit nassem Sand gescheuert.
Das gebeizte Blech wird danach eventuell ein, - oder beiseitig durch Polierwalzen gezogen, um es glänzend zu machen.
Wo kann man Messing walzen?
Das Messing wird in einem Walzwerk für NE-Metalle (Nicht-Eisen-Metalle) gewalzt.
Manche Messingsorten kann man in Salzsäure zersetzen.
Auch Salpetersäure in konzentrierter Form geht.
Man verwendet einen Abzug wegen der giftigen Gase, die bei dem Prozess entstehen.
Man kann die Versuche des Auflösens auch draussen machen.
Man legt das Messing in die konzentrierte Säure.
Die Säure kann man kurz erhitzen.
Man legt das Messing in die konzentrierte Säure.
Das Zink wird so weggeätzt.
Man kann das Messing auch zersetzen, indem man es als Anode benutzt.
Zum Zerspanen eignet sich besonders ein Zerspanungsmessing (Automatenmessing) mit einem Bleianteil.
Je höher der Anteil von Blei im Messing ist, desto besser kann man den Werkstoff zerspanen.
In der Praxis hat sich aber ein Maximum von 3,5% bewährt.